1966


V.l.: Stefan Amtmann, Werner Jandrisevits, Fery Unger,

Richard Matisovits  und Rudolf (Pedro) Gratzl.

1966



Udo Jürgens gewinnt den Eurovision Songcontest mit dem Lied „Mercie, Cherie“. Und Franz Matisovits, inzwischen unser Manager, bringt uns einen Schlagzeuger: Stefan Amtmann.

 

Als sich Fery dann eine richtige Bassgitarre zulegte, klangen die Songs von Beatles, Rolling Stones, Drafi Deutscher, Bambies usw.  dann  schon ziemlich authentisch. Schallplatten waren nicht immer erhältlich, die Musik wurde auf einen Kassettenrecorder aufgenommen und bei Proben verwendet. Beliebt war auch das oftmalige Abspielen der gleichen Single in einem Gasthaus durch Einwerfen von Schilling-Münzen in einen Wurlitzer, was allerdings zum Unmut der anwesenden Gäste führte.

 

Wir probten fleißig und es kam zu den ersten ernst zu nehmenden Auftritten. Stefan Plank verstärkte uns musikalisch, sofern sich bei einem Gasthaus ein Klavier befand. Eine Orgel hatten wir nicht. 

 

Wir besuchten damals schon Veranstaltungen von Bands in unserem Umfeld. Da gab es etwa die Wild Cats aus Oberwart oder die Atlantis aus Fürstenfeld (mit Günter Timischl - später Magic 69 und STS). Die waren schon etwas älter als wir und hatten auch schon eine ordentliche Musikanlage.  Also investierten auch wir unsere ersten Gagen in Musikinstrumente. Die Beatles haben ja auch klein angefangen: sie spielten 1960 in Hamburg für 35 DM pro Mann und Abend (s. Bild unten). Als wir dann die in den Hitparaden führenden Bambis ("Nur ein Bild von dir") live hörten, war klar, dass wir eine Orgel brauchten. 

 

V. l.: Fery Unger, Rudolf (Pedro) Gratzl, Richard Matisovits, Werner Jandrisevits, Stefan Amtmann 

Gasthaus Freislinger in St. Michael

The Beatles 1960 in Hamburg


 

 

FORTSETZUNG FOLGT ...




Kommentar schreiben

Kommentare: 0